Exkursion zum Schacht Konrad am 20. Januar 2017

23. Januar 2017

Die vom Fachgebiet Öffentliches Recht mit dem Schwerpunkt Recht der Technik und des Umweltschutzes am 20.1.17 angebotene Exkursion führte eine Gruppe von 30 Menschen zum Schacht Konrad nach Salzgitter. Nach einer Einführung und Information in der Infostelle zum Schacht Konrad begab man sich zum Schacht, um dort eine Grubenfahrt zu unternehmen. Dabei konnten vielfältige Eindrücke vom Alltag eines Bergwerks im Allgemeinen und insbesondere von Schacht Konrad als im Bau befindliches Endlager für schwach- und mittelradioaktive Abfallstoffe gewonnen werden.

Auf in ferne Länder…

7. November 2016

Wer sagt eigentlich, dass man mit der Entscheidung für einen Studienort  an diesen bis zum Ende des Studiums gebunden ist?! NIEMAND! Ihr habt natürlich die Chance fremde Campus-Luft zu schnuppern, auch ohne gleich die Uni zu wechseln. Abgesehen von einem Praktikum in anderen Städten, bieten euch Auslandssemester oder Summer Schools eine gute Gelegenheit, andere Stadte und Kulturen kennenzulernen und interessante internationale Kontakte zu knüpfen, die oftmals weit über das Studium hinaus bestehen bleiben.

Jetzt im Herbst ist die richtige Zeit, sich mit den Vorbereitungen auseinanderzusetzen. Viele Bewerbungsfristen laufen in den kommenden Wochen ab!

Um diese nicht zu verpassen, die verschiedenen Möglichkeiten, Organisationshinweise und Ansprechpartner kennenzulernen, findet am Donnerstag, dem 10.11.2016 von 18:00 -20:00 Uhr eine Infoveranstaltung statt (Arnold-Bode-Straße 12, Hörsaal IV). Wer sich schon vorab informieren möchte, hat dazu auf den Informationsseiten unseres Fachbereichs oder der Website des International Office Gelegenheit.

 

Zudem möchten wir euch zwei spezielle Summer-School-Angebote vorstellen:

“Schule des Polnischen Rechts” in Krakau

Im Sommersemester 2017 wird an der Jagiellonen-Universität Krakau zum 15. Mal ein deutschsprachiges Lehrprogramm „Schule des Polnischen Rechts“ im Rahmen des DAAD-GoEast-Programms veranstaltet. Es richtet sich an alle interessierten Studenten (ab 3. Semester) und jungen Absolventen der Rechtswissenschaften. Begleitend finden ein Polnisch Intensiv-Sprachkurs und landeskundliche Vorträge statt. Hierfür stellt der DAAD Stipendien zur Verfügung, welche Lebenshaltungskosten, Reisekosten und die Kursgebühren umfassen. Das Fach-Programm steht jedoch grundsätzlich allen interessierten Juristen – auch ohne DAAD-Stipendium – offen.

Die Schule des Polnischen Rechts bildet gleichzeitig einen wesentlichen Teil des post-graduierten Aufbaustudiums „Polnisches Wirtschaftsrecht“, organisiert in Form eines LL.M.-Programms. Dieses wird imSoSe 2017 und im WiSe 2017/2018 an der Juristischen Fakultät der Universität Krakau zum 9. Mal stattfinden. Das LL.M.-Programm richtet sich an deutschsprachige Juristen mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen (oder vergleichbarem Abschluss), die sich international und anspruchsvoll im Wirtschaftsrecht weiterbilden möchten. Die Teilnahme an der Schule des Polnischen Rechts im SoSe 2017 stellt nicht nur eine Alternative zum Erasmus-Programm für ein Auslandsemester (Erwerb von 34 ECTS-Punkten) dar. Sie ermöglicht in der Zukunft die Teilnahme am LL.M.-Programm mit der Anerkennung der erworbenen Leistungen und mit Erwerb von weiteren 26 ECTS-Punkten.

Bewerbungsfrist: 24.12.2016

Nähere Informationen unter: www.sdpr.eu.com und www.llm.law.uj.edu.pl

 

“International Summer University” in Wien

Ebenfalls im Sommer 2017 findet an der Wirtschaftsuniversität in Wien die International Summer University statt. In einem jeweils zweiwöchtigen Programm (vom 10.-28.7. oder vom 31.7.-18.8.) wird ein vielfältiges Kursprogramm verschiedener Business-Themen angeboten. Die englischsprachige Summerschool steht sowohl Bachelor- als auch Master-Studienrenden offen.

Bewerbungsphase: 15.2. bis 31.3.2017

Nähere Informationen unter www.wu.ac.at/io/isuwu

 

 

Die Verfilmung von Ferdinand von Schirachs Stück “Terror” heute Abend in der ARD

Autor: G. Reichardt
17. Oktober 2016

Ein fiktives Szenario, ein Gerichtsprozess – und wir alle sollen entscheiden. Das ist das Setting des Werkes „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Seit einem Jahr ist das Stück ein Erfolg auf den deutschsprachigen Theaterbühnen, nun wurde es verfilmt und ist am 17. Oktober 2016 um 20:15 Uhr in der ARD zu sehen.

Worum geht´s eigentlich? Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, ist des 164-fachen Mordes angeklagt. Wenige Wochen zuvor hatten Terroristen ein Linien-Flugzeug entführt und nahmen Kurs auf die vollbesetzte Münchner Allianz-Arena. Nachdem die aufgestiegenen Kampfjets das Flugzeug nicht abdrängen konnten und der Verteidigungsminister den Abschussbefehl verweigerte, entschied Lars Koch eigenmächtig, das Flugzeug abzuschießen um die 70.000 Menschen im Stadion zu retten. Nun muss er sich dafür vor Gericht verantworten und das Publikum, in Rolle der Richterinnen und Richter, über Verurteilung oder Freispruch entscheiden.

Auch für die Verfilmung wurden zwei Enden gedreht. Erst die Zuschauerabstimmung entscheidet, welches der Enden ausgestrahlt wird. In der anschließenden Diskussionsrunde wird sicher nicht nur über die Zuschauerabstimmung heftig diskutiert, sondern auch die dem Stück zugrunde liegenden Fragen des Verfassungs- und Strafrechts sowie des moralischen Dilemmas weitere Aspekte hinzugefügt.

Und für alle, die heute Abend schon etwas anderes vorhaben, bleibt die ARD-Mediathek – und natürlich der Besuch im Staatstheater Kassel, das das Stück auch in dieser Spielzeit wieder im Programm hat. Mit dem Kulturticket der Universität Kassel können Studierende die Vorstellungen sogar kostenlos besuchen.

E-Woche 2016

Autor: S. Speer
12. Oktober 2016

Wieder einmal können viele – in diesem Jahr sogar über 150 – neue Wirtschaftsrecht-Studierende auf drei ereignisreiche Tage zurückblicken. Denn von Montag, den 10., bis Mittwoch, den 12. Oktober 2016, fand die diesjährige Einführungswoche statt.

Pünktlich um 8.00 Uhr begrüßte Herr Prof. Dr. von Wangenheim im Campus Center am Montag alle Erstsemester und hieß sie an der Universität Kassel und dem Institut für Wirtschaftsrecht herzlich willkommen. Nach einer kurzen Vorstellung durch den Vorstand des Juristik e.V. und die Tutor(inn)en, die den Erstsemestern während der E-Woche mit Rat und Tat zur Seite standen, sowie einer technischen Einführung ging es auch schon in Kleingruppen weiter, in denen zunächst eine kleine Kennenlernrunde und ein Blick auf Studienaufbau und Stundenplan auf dem Programm standen.

Eine anschließende Campus-Tour sollte den Studienanfängern helfen, sich an der Uni zurecht zu finden. Auch wenn sich dadurch die Suche versteckter Seminarräume in den bevorstehenden Semestern sicher nicht vermeiden lässt, konnten die Erstsemester sich so zumindest schon einmal ein grobes Bild ihrer neuen Wahlheimat machen. Ein gemeinsames Mittagessen mit den Tutor(inn)en in der Mensa rundete den ersten Tag der E-Woche ab und entließ die neuen Studierenden in einen freien Nachmittag, den sie nutzen konnten, um die Informationsflut des ersten Unitages zu verarbeiten.

Der zweite Tag begann eine halbe Stunde später als der erste mit einer Vorstellung der Professor(inn)en – zum Teil vertreten durch ihre wissenschaftlichen Mitarbeiter – und Lecturer, die neben einigen Informationen zu ihrem Fachgebiet bzw. ihren Lehrveranstaltungsangeboten auch die ein oder andere Anekdote aus ihrer eigenen Studienzeit parat hatten und den “Erstis” ein paar Tipps für ihren neuen Lebensabschnitt mit auf den Weg gaben. Nach einem gemeinsamen Fototermin und einer anschließenden Mittagspause fanden sich die Studierenden erneut in ihre Kleingruppen vom Vortag zusammen, in denen die Tutor(inn)en weitere wichtige Informationsquellen rund um das Bachelorstudium Wirtschaftsrecht erklärten und bereitwillig eine Menge brennender Fragen, die wohl den meisten Studierenden noch aus ihrer eigenen Anfangszeit bekannt sind, beantworteten.

Mit noch mehr Informationen bepackt waren die Erstsemester am Dienstagabend eingeladen, am regelmäßig stattfindenden Juristik-Meet&Greet, diesmal im Mayacoba, teilzunehmen und bei dem ein oder anderen Getränk Kontakt zu Mitstudierenden aus dem gleichen oder höheren Semestern zu knüpfen – mit mehr als 60 Teilnehmern lässt sich ein überaus gelungener und fröhlicher Abend verzeichnen!

Am Mittwochmorgen durften die “Erstis” wie auch die Tutor(inn)en noch ein wenig länger schlafen und so begann der Tag um viertel vor zehn mit einigen kurzen Beiträgen, in denen sich der AStA, das International Office, die Fachschaft, der Juristik e.V. sowie unser Team von Kassel Law vorstellten und die Studierenden auf eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich während des Studiums auch außerhalb von Vorlesungen und Seminaren zu engagieren und persönlich weiterzuentwickeln, hinwiesen. Weiterlesen …

Semesterstart WS 2016/17

6. Oktober 2016

Herzlich willkommen (zurück) an der Uni! Das neue Semester hat begonnen und die Vorlesungen stehen vor der Tür. Doch bevor es im Hörsaal oder Seminar richtig losgeht, wollen wir euch ein paar Angebote rund um das Studium vorstellen:

10.-14.10.2016

Workshopwoche “Fit ins neue Semester”

Eine Woche vor Vorlesungsbeginn bieten verschiedene Workshopanbieter der Universität Kassel eine bunte Palette an Schlüsselkompetenzen rund um das Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten, Lerntechniken etc. Mehr Infos und die Möglichkeit der Anmeldung hier.

Wenn Ihr Lust auf interkulturellen Austausch oder neue Sprachen habt, stehen euch gleich eine ganze Reihe verschiedener Angebote zur Verfügung:

Im Buddy-Programm könnt ihr Studierende, die ein oder mehrere Austauschsemester an der Uni Kassel verbringen, begleiten und ihnen zur Seite stehen. Dass man hierbei eine Menge Spaß haben kann, könnt ihr in einem Beitrag von Swetlana nachlesen.

Im Tandem-Programm könnt ihr gemeinsam neue Sprachen erlernen. Ihr bringt eurem Gegenüber beispielsweise deutsch bei und lernt dafür die Sprache des/der Tandemparters/-partnerin. Mehr Infos und die Möglichkeit der Anmeldung findet ihr hier.

Das Sprachenzentrum bietet natürlich wie gewohnt Sprachkurse aller Art an. Das Programm gibt´s hier. Die Anmeldung startet am 6. Oktober um 12:00 Uhr.

Und wer weiß, vielleicht bekommt der ein oder andere von euch auch Lust, die neuen Sprachkenntnisse gleich einzusetzen und ein Auslandssemester zu absolvieren?! Dafür sei euch schon mal eine Veranstaltung von Juristik e.V. am 26.10.2016 empfohlen. Mehr dazu in Kürze.

Stellenausschreibung der Firma S•CON DATENSCHUTZ

Gastautor: T. Bittner
25. August 2016


 

 

 

 

Unternehmensberater für Datenschutz (m/w)

Die Firma S•CON DATENSCHUTZ, www.s-con.de, sucht einen geeigneten Bachelorabsolventen (m/w) zum nächst möglichen Termin.

Ihre Aufgaben:

  • Aktive und selbstständige Betreuung unserer Mandanten
  • Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungen, Richtlinien und Verträgen
  • Bewertung von datenschutzrechtlichen Sachverhalten
  • Aufbau von betrieblichen Datenschutzorganisationen

Ihr Profil:

  • Sie arbeiten mandantenorientiert und verantwortungsbewusst.
  • Sie haben ein abgeschlossenes Bachelorstudium „Wirtschaftsrecht“ oder schließen dieses in naher Zukunft ab.
  • Sie haben Interesse an Datenschutz und können Grundkenntnisse vorweisen.
  • Sie haben sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sowie gute Kenntisse in der englischen Sprache.

Bei Bedarf können vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten durch Schulungen ausgebaut werden. Als Mitarbeiter/in bei S•CON DATENSCHUTZ sind Sie ein geschätztes Mitglied eines motivierten sowie flexiblen Teams und tragen zur optimalen Betreuung unserer Mandanten bei.

Ihre Bewerbung

Bei Interesse wird um Zusendung der vollständigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe des frühstmöglichen Eintrittstermins und einer Gehaltvorstellung an timo.bittner@s-con.de gebeten. Die Absolvierung eines vorangehenden Praktikums ist grundsätzlich möglich. Rückfragen können bei Bedarf per E-Mail oder über 0170 9649193 gestellt werden.

(PDF-Version der Stellenausschreibung für den Download)

Sommerfest des FB 7 am 15. Juni 2016

13. Juni 2016

Am Mittwoch den 15.06.2016 feiert unser Fachbereich ab 18.30 Uhr das diesjährige Sommerfest. Das Fest soll allen Mitgliedern und Gästen des Fachbereichs die Möglichkeit bieten, sich einmal in einer gemütlichen und zwanglosen Atmosphäre miteinander auszutauschen. Neben Getränken werden auch Kleinigkeiten vom Grill angeboten. Für Musik ist natürlich auch gesorgt.

Gefeiert wird bei (hoffentlich) gutem Wetter wird hinter dem WISO A (NP4) im Bereich des Amphitheaters. Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Spezielles Angebot für Wirtschaftsjuristen: Workshop zum wissenschaftlichen Schreiben

7. Juni 2016

Das Servicecenter Lehre bietet in diesem Sommer einen zweitägigen Workshop an, der speziell auf die Bedürfnisse von Wirtschaftsjuristen zugeschnitten ist. Der 8.+9. August 2016 stehen ganz unter dem Motto “Wissenschaftliches Schreiben”. Dabei werden nicht nur die Kenntnisse im Bereich Lesestrategien und des Schreibens aufgefrischt, sondern auch die Fähigkeit gute Texte zu verfassen trainiert. Grammatische Strukturen und wissenschaftssprachliche Ausdrücke werden vermittelt und geübt – beste Voraussetzungen also für gelungene Haus- oder Abschlussarbeiten.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Workshop ist die Teilnahme an der sog. Sprachstandsermittlung, die ebenfalls vom Servicecenter Lehre angeboten wird. Die Sprachstandsermittlung dauert insgesamt 45 Minuten und wird mehrmals pro Semester in den Räumen des SCL angeboten. Sofern Ihr an dieser nicht bereits während des ersten Studiensemesters teilgenommen habt, könnt ihr dies z.B. am 20. Juni nachholen. Für die Sprachstandsermittlung könnt ihr euch hier anmelden.

Weitere Informationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier.

„Hirntod und Organspende“ – 8. Evangelisches Juristenforum

Gastautor: S. Weber
18. Mai 2016

Am 19.05.2016 hat das BSG zum 8. Evangelischen Juristenforum geladen und stellte diesmal das Thema „Hirntod und Organspende“ vor. Dabei wurden vor allem die ethischen, juristischen und medizinischen Ansichten beleuchtet.

Im Publikum fiel zunächst auf, dass es sich größtenteils um ältere Zuhörer handelte. Dabei ist die Organspende ein Thema, was jeden betreffen kann. Insbesondere im Jahr 2014 war es häufig Gegenstand medialer Auftritte, da zu diesem Zeitpunkte die Ministeriums-Organspendekampagne erfolgte. Diese machte auf die Kritik an der Hirntodfeststellung und der mangelhaften Aufklärung bei Lebendspenden aufmerksam und verpflichtete die Krankenkassen dazu, ihre Mitglieder darüber aufzuklären.

Als Redner waren geladen: Margot Papenheim (Fachbereich Evangelische Frauen in Deutschland im Evangelischen Zentrum Frauen und Männer gGmbH), Prof. Dr. iur. Reinhard Merkel (Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg), Prof. Dr. theol. Dietrich Korsch (Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg) und Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Andreas Ferbert (Direktor der Klinik für Neurologie am Klinikum Kassel). Moderiert wurde die Veranstaltung von Alois Theisen (Fernsehchefredakteur des Hessischen Rundfunks).

Frau Papenheim war die erste Rednerin. Als Vertreterin eines Frauenverbands hat sie zunächst darauf aufmerksam gemacht, dass man den Hirntod nicht sehen könne, da der Patient weiterhin atme und sein Herz schlage. Die Entscheidung über eine Organspende, sollte der Betroffene diese nicht vorab selbst getroffen haben, könne daher für Angehörige sehr belastend sein. Weiterlesen …

Das Salatblatt – §§ 280 I, 311 II, 278, 249 II BGB

Autor: S. Gruener
17. Mai 2016

Aktuell zur Vorlesung “Bürgerliches Recht” in diesem Semester ein Tele-Jura-Fall aus unserem Archiv:


Tele-Jura:

ist ein Projekt von Radoslaw Czupryniak, Matthias Frohn, Peter Reineke und Stephan Trebeß, alle derzeit Referendare am Kammergericht Berlin. Die Filme laufen parallel zu einem Anwendungskurs von Matthias Frohn, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Internationales Privatrecht, Internationales Zivilverfahrensrecht und Rechtsvergleichung (Freie Universität Berlin, Prof. Grothe). Tele-Jura stellt bekannte Zivilrechtsfälle visuell und lebensecht dar. Die Fälle werden unter Anleitung eines “Reporters” gelöst.

Die folgende Kurzübersicht und die Lösungsskizze wurden vom KL-Team erstellt.

Kurzübersicht:

Das Salatblatt ist ein Klassiker um die Haftung wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen zu erklären. Im Lateinischen heißt es culpa in contrahendo (c.i.c.).

Im vorliegen Fall begibt sich die Kundin in den Supermarkt und rutscht auf einem Salatblatt, welches von einer Mitarbeiterin nicht ordnungsgemäß entfernt wurde, aus. Da bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Vertrag geschlossen wurde, scheiden vertragliche Schadensersatzansprüche aus. Ohne den Anspruch aus culpa in contrahendo wäre die Kundin auf die deliktische Schadensersatzansprüche verwiesen, die aber weniger weitreichend sind bzw. man sich exkulpieren kann.
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