5th Joint Seminar on Environmental Justice in Istanbul

16. Juni 2017

Im Herbst 2017 wird das 5. Joint Turkish-German-Seminar im Rahmen des DAAD-Projektes „Climate Change and Environmental Justice“ stattfinden. Projektleiterin: Prof. Dr. Silke Ruth Laskowski, FG Öffentliches Recht, Völkerrecht, Europarecht, Schwerpunkt Umweltrecht. Im Rahmen des Seminars ist eine Reise nach Istanbul geplant, die finanziell vom DAAD gefördert wird. Für die Lehrveranstaltungen zum „Internationalen und Europäischen Umweltrecht“ kann eine Anrechnung der Seminarteilnahme (Vortrag und Ausarbeitung) vorgenommen werden.

Anreise: 16.10.2017

Seminartage: 17.10.2017 bis zum 22.10.2017

Abreisetag: 23.10.2017

Der Anmeldeschluss ist der 17.07.2017.

Ansprechpartnerin: Zuhal Uysal (Kontaktdaten im Flyer)

Weitere Informationen findet ihr hier.

Internationale Angebote

26. April 2017

Wie wär´s  im Studium nicht nur Kasseler Luft zu, sondern auch internationale Erfahrungen zu sammeln? Doch es muss nicht gleich ein Auslandssemester sein! Einige Angebote für den Sommer 2017 möchten wir euch heute vorstellen:

ISP Global Corporate Governance 2017 vom 4.-17.9.2017 in Kassel

Das Institut für Wirtschaftsrecht (IWR) bietet Studierenden der Universität Kassel in Kooperation mit dem College of Law and Business (CLB) in Ramat Gan (Israel) die außergewöhnliche Gelegenheit, in zwei spannenden und intensiven Wochen ihr Wissen im Bereich des Gesellschaftsrechts zu vertiefen und faszinierende Einblicke in die israelische Kultur zu erhalten. Doch auf dem Programm stehen nicht nur interessante Lehrveranstaltungen (z.B. German and European Corporate Law, Israeli and US Corporate Law and Economics of Corporate Law), sondern auch zwei Exkursionen nach Frankfurt und die Region Rhein/Mosel sowie nach Berlin. Dort erfahren die Studierenden bei internationalen Wirtschaftskanzleien in spannenden Vorträgen und Diskussionen mehr über die praktische Tätigkeit im Bereich des Gesellschaftsrechts.

Wer? Studierende aller Studiengänge des IWR (Wirtschaftsrecht, Sozialrecht- und Sozialwirtschaft, Umwelt- und Energierecht)

Anrechenbare Leistungen? Bis zu 18 (Master) bzw. 9 (Bachelor) ECTS

Kosten? Eigenanteil für Kasseler Studierende: 250 €

Anmeldungen bis Mitte Mai

Weitere Informationen unter: www.uni-kassel.de/go/isp-2017

 

5th Joint Seminar on Environmental Justice vom 17.-24.10.2017 in Istanbul

Im Herbst 2017 wird das 5. Joint Turkish-German-Seminar im Rahmen des DAAD-Projektes „Climate Change and Environmental Justice“ stattfinden. Im Rahmen des Seminars ist eine Reise nach Istanbul geplant, die finanziell vom DAAD gefördert wird. Für die Lehrveranstaltungen zum „Internationalen und Europäischen Umweltrecht“ kann eine Anrechnung der Seminarteilnahme (Vortrag und Ausarbeitung) vorgenommen werden.

Eine Informationsveranstaltung findet am 9. Mai 2017 um 12.30 Uhr in der Unteren Königsstraße 71 statt.

Weitere Informationen findet ihr hier.

 

Sommeruniversität “Einführung in das spanische Recht” vom 7.-18.8.2017 in Bayreuth

Wenn ihr Auslandssemester in Spanien plant oder aus anderen Gründen das spanische Recht näher kennenlernen wollt, ist die Sommeruniversität an der Uni Bayreuth genau das richtige für euch.

Kosten? Kursgebühr 200 €, Unterkunft 280 €

Anmeldungen (mit Unterkunft) bis spätestens 15. Juni 2017, Anmeldungen ohne Unterkunft bis zum 30. Juni 2017

Weitere Informationen findet ihr unter: http://www.derecho.uni-bayreuth.de

 

Infoveranstaltung „Studium im Ausland. Chancen und Möglichkeiten“

Hier erhaltet ihr Informationen zu den Partneruniversitäten des Fachbereichs 07, Infos zu Organisation, Finanzierung und Anerkennung der Leistungen. Mitarbeitende des Fachbereichs 07 und des International Office beantworten eure Fragen.

Montag, 8. Mai 2017 von 18:00 bis 20:00 Uhr, Hörsaal 2 im Campus Center

Weitere Informationen für Auslandsaufenthalte auf der Website des Fachbereichs sowie beim International Office.

Auf in ferne Länder…

7. November 2016

Wer sagt eigentlich, dass man mit der Entscheidung für einen Studienort  an diesen bis zum Ende des Studiums gebunden ist?! NIEMAND! Ihr habt natürlich die Chance fremde Campus-Luft zu schnuppern, auch ohne gleich die Uni zu wechseln. Abgesehen von einem Praktikum in anderen Städten, bieten euch Auslandssemester oder Summer Schools eine gute Gelegenheit, andere Stadte und Kulturen kennenzulernen und interessante internationale Kontakte zu knüpfen, die oftmals weit über das Studium hinaus bestehen bleiben.

Jetzt im Herbst ist die richtige Zeit, sich mit den Vorbereitungen auseinanderzusetzen. Viele Bewerbungsfristen laufen in den kommenden Wochen ab!

Um diese nicht zu verpassen, die verschiedenen Möglichkeiten, Organisationshinweise und Ansprechpartner kennenzulernen, findet am Donnerstag, dem 10.11.2016 von 18:00 -20:00 Uhr eine Infoveranstaltung statt (Arnold-Bode-Straße 12, Hörsaal IV). Wer sich schon vorab informieren möchte, hat dazu auf den Informationsseiten unseres Fachbereichs oder der Website des International Office Gelegenheit.

 

Zudem möchten wir euch zwei spezielle Summer-School-Angebote vorstellen:

“Schule des Polnischen Rechts” in Krakau

Im Sommersemester 2017 wird an der Jagiellonen-Universität Krakau zum 15. Mal ein deutschsprachiges Lehrprogramm „Schule des Polnischen Rechts“ im Rahmen des DAAD-GoEast-Programms veranstaltet. Es richtet sich an alle interessierten Studenten (ab 3. Semester) und jungen Absolventen der Rechtswissenschaften. Begleitend finden ein Polnisch Intensiv-Sprachkurs und landeskundliche Vorträge statt. Hierfür stellt der DAAD Stipendien zur Verfügung, welche Lebenshaltungskosten, Reisekosten und die Kursgebühren umfassen. Das Fach-Programm steht jedoch grundsätzlich allen interessierten Juristen – auch ohne DAAD-Stipendium – offen.

Die Schule des Polnischen Rechts bildet gleichzeitig einen wesentlichen Teil des post-graduierten Aufbaustudiums „Polnisches Wirtschaftsrecht“, organisiert in Form eines LL.M.-Programms. Dieses wird imSoSe 2017 und im WiSe 2017/2018 an der Juristischen Fakultät der Universität Krakau zum 9. Mal stattfinden. Das LL.M.-Programm richtet sich an deutschsprachige Juristen mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen (oder vergleichbarem Abschluss), die sich international und anspruchsvoll im Wirtschaftsrecht weiterbilden möchten. Die Teilnahme an der Schule des Polnischen Rechts im SoSe 2017 stellt nicht nur eine Alternative zum Erasmus-Programm für ein Auslandsemester (Erwerb von 34 ECTS-Punkten) dar. Sie ermöglicht in der Zukunft die Teilnahme am LL.M.-Programm mit der Anerkennung der erworbenen Leistungen und mit Erwerb von weiteren 26 ECTS-Punkten.

Bewerbungsfrist: 24.12.2016

Nähere Informationen unter: www.sdpr.eu.com und www.llm.law.uj.edu.pl

 

“International Summer University” in Wien

Ebenfalls im Sommer 2017 findet an der Wirtschaftsuniversität in Wien die International Summer University statt. In einem jeweils zweiwöchtigen Programm (vom 10.-28.7. oder vom 31.7.-18.8.) wird ein vielfältiges Kursprogramm verschiedener Business-Themen angeboten. Die englischsprachige Summerschool steht sowohl Bachelor- als auch Master-Studienrenden offen.

Bewerbungsphase: 15.2. bis 31.3.2017

Nähere Informationen unter www.wu.ac.at/io/isuwu

 

 

Reisefieber? So können Studenten ins Ausland gehen

Autor: M. Draeger
15. April 2016

Raus aus der Komfort-Zone, ab ins Ausland: Das muss nicht für ein Semester sein. Die Summer Schools ermöglichen Studenten, im Sommer für ein paar Wochen ins Ausland zu gehen und dort an einer Universität, einen Kurs zu besuchen. An der Uni in Genf gibt es ein Seminar, das sich mit Datenschutz, geistigem Eigentum und dem Schutz von Nutzern in sozialen Netzwerken beschäftigt. 6 ETCS gibt es für das Seminar Internet Law. Zwei Wochen dauert es. Dazu kommen neue Erlebnisse, interessante Leute und die Erfahrung, in der Schweiz zu studieren. Anmeldefrist ist der 1. Mai 2016. Weitere Infos findet ihr hier.

Wer nicht in die Schweiz gehen will, sondern sich für ein anderes Land interessiert, der kann die Summer Schools Suchmaschine benutzten. In die Felder Studiengang und Wunschland eintippen und alle Seminare werden angezeigt. http://www.summerschoolsineurope.eu/

 

Wen das Reisefieber gepackt hat, der kann sich bei Kulturweit bewerben. Das ist ein internationaler Jugendfreiwilligendienst im Bereich der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es geht darum, Menschen auf der ganzen Welt, die deutsche Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft näher zu bringen. Andere Kultur und Völker kennen zu lernen, stehen im Mittelpunkt der Reise mit kulturweit. Das kann durch die Assistenz im Deutschunterricht an einer Partnerschule, die Organisation von Veranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit sein.  Sechs bis zwölf Monaten dauert ein Aufenthalt. Einsatzstellen sind beispielsweise Asien, Afrika und Lateinamerika. Bewerbungsfrist: 3. Mai 2016. Alle Informationen dazu findet ihr hier.

 

Das Buddy-Programm und das Zertifikat “Interkultureller Mentor”

Gastautor: S. Weber
4. April 2016

Manchmal fragt man sich: “Wo sind eigentlich die internationalen Studierenden?” Häufig trifft man sie in den Vorlesungen, doch die restliche Zeit scheinen sie verschwunden zu sein. Denjenigen, die dies ändern und selbst (innerhalb der Uni Kassel-Mauern) ein wenig internationale Luft schnappen wollen, ist das Buddy-Programm zu empfehlen.

Jedes Semester kommen zahlreiche Studenten aus dem Ausland an die Uni Kassel, um hier ein oder mehrere Semester zu verbringen. Interessierte können dabei am Buddy-Programm teilnehmen, d.h. dass deutsche Studenten sie für ein Semester begleiten und ihnen bei den ersten Schritten in der neuen Umgebung helfen, z.B. Supermärkte zeigen, kulturelle Fragen beantworten, die Sprache üben oder einfach nur gemeinsam Freizeit verbringen.

Darüber hinaus werden über die Buddyleitung und die Evangelische Studierendengemeinde Kassel (ESG) viele interessante Aktivitäten angeboten, wie Städtetrips, Veranstaltungen zu verschiedenen Feiertagen (z.B. Adventskränze basteln und Plätzchenbacken in der Weihnachtszeit), Brauereibesuche und Bierverkostungen, International Dinner, Spieleabende etc.

Entscheidet man sich nun für die Teilnahme, erfolgt zunächst die Anmeldung über  die Website des Programms. Im Anschluss gibt es zwei Wege einen Buddy-Partner zu finden. Häufig ist bereits jemand passendes anhand der in der Online-Anmeldung angegebenen Eigenschaften dabei. In diesem Fall erfolgt der Austausch der E-Mail-Adressen durch die Buddyleitung und dem ersten Kontakt steht nichts mehr im Weg. Ansonsten wird man zu Semesterbeginn zu einem Buddy-Meet-and-Greet-Treffen (es finden mehrere statt) eingeladen, an dem sowohl Ausländer und auch Deutsche teilnehmen, um sich dort direkt persönlich zu treffen und dazu entscheiden können Partner zu werden.

Von dem Buddy-Programm habe ich selbst zufällig erfahren, als ich im Wintersemester 2012 eine Auslandsinformationsveranstaltung besucht habe. Weiterlesen…

Infoveranstaltung “Studium im Ausland” am 19.11.2015

16. November 2015

Die Fristen für die Bewerbungen für ein Auslandssemester im Winter 2016/17 laufen Ende diesen Jahres ab. Wer also mit dem Gedanken spielt, ein Semester im Ausland zu verbringen, sollte sich langsam näher mit Planungen und Fristen bechäftigen. Doch keine Sorge, dabei seid ihr nicht allein!

Am Donnerstag, dem 15.11.2015 findet für alle Studierenden unseres Fachbereichs von 18:00 bis 20:00 Uhr eine Info-Veranstaltung zum Thema “Studium im Ausland” statt – und zwar in der Diagonale 1 – Hörsaal I.

Unter anderem gibt es dort

  • Informationen zu den Partneruniversitäten des Fachbereich 07
  • Infos zur Organisation, zur FInanzierung und zur Anerkennung der Leistungen
  • Mitarbeitende des Fachbereich 07 und des International Office beantworten deine Fragen

Weitere Infos rund um einen Auslandsaufenthalt findet ihr auf der Website unseres Fachbereichs und beim International Office.

Und wer sich noch inspirieren lassen möchte, dem seien die Erfahrungsberichte früherer Auslandsstudenten auf Kassel Law empfohlen:

Auslandssemester:

Shanghai, China

Limerick, Irland

Limerick, Irland (ein weiterer Bericht)

Barcelona, Spanien, Teil I, Teil II

Wien, Österreich

Wien, Österreich Teil I, Teil II, Teil III (ein weiterer Bericht)

Auslandspraktikum:

Sydney, Australien

Außerdem gibt es interessante Berichte in der aktuellen und den vergangenen Ausgabe der “wiwi aktuell“.

Schule des Polnischen Rechts in Krakau

Gastautor: J. Matys
11. November 2015

Polnisches Recht lernen, warum nicht? Und dabei auch noch ECTS-Punkte zu sammeln? Dann erst recht. Genau diese Möglichkeit gibt es kommendes Sommersemester (SS2016) an der Jagiellonen Universität (erbaut 1364) in Krakau. Das DAAD-GoEast Programm macht dies möglich. Gerade Krakau mit ihren historischen Bauwerken gilt als eine der attraktivsten Städte in ganz Europa.

Es handelt sich dabei um ein deutschsprachiges Lehrprogramm mit dem Namen „Schule des Polnischen Rechts“, an dem alle interessierten Studenten ab dem dritten Semester sowie junge Absolventen der Rechtswissenschaften teilnehmen können. Nebenher wird den Studierenden die Möglichkeit gegeben, an zahlreichen landeskundlichen Vorträgen und Intensiv-Polnischsprachkursen teilzunehmen.

Doch wie soll das ganze finanziert werden? Hier bietet sich die Möglichkeit, ein DAAD Stipendium zu erlangen, wodurch die Lebenshaltungskosten, Reisekosten und Kursgebühren gedeckt werden. Doch grundsätzlich können auch Studierende oder Absolventen teilnehmen, die ein solches Stipendium nicht haben.

Wird an der Schule des Polnischen Rechts teilgenommen, wird gleichzeitig der Grundbaustein dafür gelegt ein Aufbaustudium des „Polnischen Wirtschaftsrechts“ im LL.M.-Programm zu absolvieren. Gerade diese Fachrichtung ist momentan noch nicht ausgeschöpft, weswegen zahlreiche zukünftige berufliche Möglichkeiten bestehen. Dieses Masterprogramm wird im SoSe2016, wie im WiSe2016/2017 zum achten Mal an der Juristischen Fakultät der Universität Krakau angeboten. Den Master in der Fachrichtung „Polnisches Wirtschaftsrecht“ kann machen, wer deutschsprachiger Jurist ist und das erste Staatsexamen oder einen vergleichbaren Abschluss (z.B. Bachelor Wirtschaftsrecht) erzielt hat und sich im Bereich internationales Wirtschaftsrecht weiterbilden möchte.

Wer an der Schule des Polnischen Rechts teilnimmt wird sogar mit 34 ECTS-Punkten belohnt und kann in Zukunft auch an dem LL.M.-Programm teilnehmen, wo die ECTS-Punkte anerkannt werden.

Interesse geweckt? Weitere Informationen zu der Bewerbung sind unter http://www.llm.law.uj.edu.pl zu finden.

Stipendien für alle?

Gastautor: M. Tahtaci
11. Mai 2015

Was kostet ein Studium in Kassel? Diese Frage stellen sich die meisten wohl erst, wenn sie anfangen zu studieren. Zu den Semesterbeiträgen von 272,31 € kommen noch durchschnittliche Mietkosten und Ausgaben für Ernährung von ca. 430,- € hinzu. Jeder von uns weiß aber, dass es nicht bei diesen Kosten bleibt, sondern uns diese monatlichen Ausgaben von ca. 475,- € nur ein Dach über dem Kopf gewähren und wir täglich eine warme Mahlzeit zu uns nehmen können. Und obwohl den meisten dieser Lebensstandard nicht ausreicht, müssen auch diese Kosten erst einmal gedeckt bzw. eine dauerhafte Lebensfinanzierung sichergestellt werden. Für die einen sorgen die Eltern, für andere erscheint das BAföG-Amt als höhere Macht, die einen für Scheine und Credits am Monatsende belohnt. Wer sich nicht abhängig machen möchte, geht den harten Weg über Neben- und Semesterjobs, wobei dieser nicht nur Zeit, sondern auf Dauer auch extrem viel Energie kostet und meist das eigentliche Studium darunter leidet. Wer keine Lust auf Jobben hat und trotzdem unabhängig sein möchte, dem bleibt oft nur die Alternative eines Studienkredites, wie etwa der KfW-Studienkredit, wobei dieser nach Beendigung des Studiums vollständig und mit Zinsen zurückgezahlt werden muss.

Diejenigen, die sich unabhängig auf ihr Studium konzentrieren wollen und am Ende nicht mit einem kleinen Schuldenberg in das Berufsleben starten möchten, sollten unbedingt weiterlesen. Die richtige Lösung für die Finanzierung des Lebensunterhaltes könnte auch bei dir in einem Stipendium liegen. Und auch wenn du nicht zu den besten 10 % deines Studienganges gehörst, solltest du dir zumindest 5 Minuten Zeit nehmen und deine Möglichkeiten abstecken, denn auch du hast Möglichkeiten auf ein Stipendium.

Wer eigenständig nach Stipendien im Internet sucht, der geht schnell unter im Informationsdschungel. Um euch einen ersten Überblick zu geben, haben wir die Studienfinanzierungsberaterin Frau Sajonz aus dem Studentenwerk Kassel befragt und ihr die wichtigsten Fragen rund um das Thema Stipendium gestellt.

Frau Sajonz, Sie sind häufig die erste Anlaufstelle für Studenten, die sich für Stipendien interessieren. Was bietet mir ein Stipendium und was muss ich dafür tun?

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Ein Jahr in der Donaumetropole – Auslandsstudium in Wien

Gastautor: F. Emanuel
15. Februar 2015

Learning Center der WU

Vom September 2013 bis zum Juni 2014 habe ich – während meines Masterstudiums – ein Auslandsjahr (2 Semester) an der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien verbracht. Ursprünglich auf „nur“ ein Semester geplant, hat mich der Aufenthalt in Wien so fasziniert, dass ich meinen Aufenthalt auf zwei Semester verlängert habe. Einen Auslandsaufenthalt in Österreichs Donaumetropole kann ich durchweg empfehlen! Gerne möchte ich euch an dieser Stelle meine Erfahrungen schildern und einige Tipps mit auf den Weg geben.

Beweggründe

Aber beginnen wir mal am Anfang. Da wären zunächst einmal die Beweggründe. Warum möchte man überhaupt ins Ausland? Welche Gründe gibt es für einen Auslandsaufenthalt?

Hier können viele verschiedene Argumente angebracht werden: der Aufenthalt an einer anderen Universität, in einem anderen (Wohn-)Umfeld, in einer fremden Stadt und Kultur und nicht zuletzt die Förderung der eigenen Sprachkompetenz. Bei letzterem mag man nun kurz aufhorchen und bemerken, dass Wien im deutschen Sprachraum liegt. Das war deshalb auch nicht der treibende Grund, mich für einen Auslandsaufenthalt zu entscheiden, obwohl es zwischen dem nordhessischen Kassel und dem (vormals) kaiserlichen Wien durchaus kulturelle und sprachliche Unterschiede von nicht geringem Ausmaß gibt. Diese lernt man mit der Zeit, quasi zwischen den Zeilen, in vielen Gesprächen und alltäglichen Situationen kennen.

Nachdem ich in der 11. Klasse bereits zu einem 11-monatigen Auslandsaufenthalt im Mittleren Westen der USA aufgebrochen war, bei dem der sprachliche Austausch mit im Vordergrund gestanden hatte (und bis heute stand), wollte ich nun einen Austausch auf (rechts- und wirtschafts-) wissenschaftlicher und kultureller Ebene absolvieren. Dafür war Wien eine gute Wahl, denn neben zahlreichen kulturellen Institutionen verfügt Wien mit der Wirtschaftsuniversität über eine Hochschule mit einem guten Ruf und vor allem mit einem Studiengang Wirtschaftsrecht.

Vorbereitung (Planung, Organisation, Bewerbung bei der Gasthochschule, Anrechnung an der Universität Kassel)

Die Vorbereitung war entgegen aller Befürchtungen schnell getan und denkbar unkompliziert. Bei einem netten Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Walter Blocher, dem Kooperationsbeauftragten für die Zusammenarbeit mit der WU Wien, erzählte ich ihm von meinem Vorhaben. Durch ihn erfolgte dann die Nominierung für einen von zwei Plätzen im Kooperationsprogramm mit der WU.

Volksprater - Riesenrad

Nach einiger Zeit leitete mir Prof. Dr. Dr. Blocher eine Informationsemail der WU weiter. Vor Anreise war dann von Seiten der WU nur noch ein sog. webbasisertes Pre-Enrollment durchzuführen, in dem ich meine persönlichen Daten angeben musste. Um über die organisatorische Komponente informiert zu sein, nahm ich an einer Informationsveranstaltung des International Office (IO) der Uni KS teil. Dort reichte ich die notwendigen Unterlagen für einen ERASMUS-Aufenthalt ein. Von dort erhielt ich eine (schreibgeschütze) Word-Datei, die in kompakter Form alle notwendigen Bescheinigungen, Formblätter und Informationen beinhaltet.

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Auslandssemester – Die Bewerbungsfristen nicht vergessen!

9. Dezember 2014

Wer einen Studienaufenthalt abseits der nordhessischen Metropole Kassel plant, sollte diesem Thema in den kommenden Tagen gesonderte Aufmerksamkeit widmen. Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2015/16 endet am 31.12.2014 für ERASMUS-Aufenthalte und auch für Aufenthalte an der James Cook University in Australien.

Was ist bis dahin noch zu tun?

1.) INFORMIEREN

Einerseits natürlich über die Angebote und die Partner-Universitäten, andererseits aber auch über die Rahmenbedingungen eines Auslandsaufenthalts. Dazu stehen euch die Info-Seiten des Fachbereichs sowie des International Office zur Verfügung. Außerdem findet Ihr Erfahrungsberichte von Wirtschaftsjuristen direkt bei Kassel Law oder auch im Erfahrungsberichteforum des International Office.

2.) BERATUNG IN DER SPRECHSTUNDE

Die Ansprechpersonen unseres Fachbereichs findet ihr hier.

3.) BEWERBUNGSUNTRELAGEN bis zum 31.12.2014 EINREICHEN

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