Offene Redaktionssitzung bei Kassel Law

2. Dezember 2014

Habt Ihr Interesse, auch einmal einen Beitrag – sei es eine Urteilsbesprechung, ein Erfahrungsbericht über euer Praktikum oder einen Auslandsaufenthalt oder sonstiges aus der Welt von Recht & Wirtschaft – für Kassel Law zu verfassen oder möchtet ihr vielleicht sogar Teil der Redaktion werden?

Dann kommt am besten nächsten Mittwoch, den 10. Dezember 2014, um 14.00 Uhr (s.t.) zu unserer offenen Redaktionssitzung!! Diese findet im IWR-Raum (NP 5, R 3107) statt. Dort bekommt ihr einen Einblick in die Themen, die uns aktuell beschäftigen, und könnt Fragen rund um die Arbeitsweise und Aufgabenverteilung unter uns aktiven Schreibern stellen.

Also, scheut euch nicht! Wir freuen uns über jeden Interessenten und jeden Interessentin – unabhängig davon, ob ihr gerade erst mit eurem Bachelorstudium begonnen habt oder vielleicht schon euren Master in Wirtschafts-/ Umwelt- oder Sozialrecht macht. Solltet ihr vorab noch Fragen haben, könnt ihr uns gern auch über redaktion@kassel-law.de kontaktieren.

Herzlich Willkommen, Herr Prof. Dr. Kuhn!

3. November 2014

Zu diesem Wintersemester dürfen wir mit Herrn Prof. Dr. Robert Kuhn einen weiteren Professor am Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Kassel begrüßen. Herr Prof. Kuhn war von September 2007 bis September 2014 zuletzt Kanzler der Universität Kassel und somit Leiter der Verwaltung. Dabei war er vor allem verantwortlich für Personal- und Finanzangelegenheiten sowie das Haushaltsrecht. Der Kanzler einer Universität wird deshalb oft auch als „Beauftragter für den Haushalt“ bezeichnet. Seit Oktober 2014 ist Herr Prof. Kuhn nun aber in den wissenschaftlichen Bereich, genauer an den neu geschaffenen Lehrstuhl für Steuerrecht am IWR, gewechselt.

In diesem Artikel könnt ihr ein kleines Interview mit Herrn Prof. Kuhn lesen und etwas mehr zu seiner Person und seiner neuen Rolle als lehrender Professor am IWR erfahren.

KL: „Herr Professor Kuhn, herzlich Willkommen am IWR! Was uns zu allererst interessiert: Sie waren zuletzt Kanzler der Universität. Wie sind Sie nun zum IWR gekommen?“

Kuhn: „Die Universität Kassel wird im nächsten Jahr eine neue Hochschulleitung bekommen. Herr Postlep, der aktuelle Präsident, wird die Uni verlassen. Eine neue Hochschulleitung bedeutet immer Umstrukturierung und so habe auch ich Überlegungen geführt, wie es weitergehen kann. Als Kanzler ist man Beamter auf Zeit und seit über 20 Jahren ist das Steuerecht – außerhalb der Universität – mein „zweites Leben“. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als das Gespräch über die Schaffung eines Lehrstuhls für Steuerrecht aufkam und übe meine neue Funktion sehr gerne aus.“

KL: „Welche waren die wichtigsten Stationen für Sie in Ihrem beruflichen Werdegang?“

Kuhn: „Angefangen hat alles mit meinem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Bonn. Während meiner anschließenden Zeit als Referendar habe ich meine Qualifikation als Fachanwalt für Steuerrecht erworben und promoviert. Ich war für eine Stage im 6. Senat des Finanzgerichts in Köln. Nach dem 2. Staatsexamen war ich in zwei Finanzämtern in Köln tätig, bevor ich anschließend für fünf Jahre im Ministerium NRW gearbeitet und dort nach einem halben Jahr auch ein eigenes Referat übernommen habe. Weil ich mich beruflich weiterentwickeln wollte, nicht aber in der politischen Ebene, kam ich im Jahr 1996 zur Deutschen Forschungsgemeinschaft nach Bonn, wo ein neuer Finanzchef gesucht wurde. Das habe ich insgesamt elf Jahre gemacht. Neben meinen Tätigkeiten habe ich außerdem viele Weiterbildungen in den Bereichen der Besteuerung von Wissenschaftsorganisationen und des Gemeinnützigkeitsrechts gemacht. Das hat mich schon immer sehr interessiert.“

KL: „Was fasziniert Sie an Ihrem Fachgebiet am allermeisten?“

Kuhn: „Es war die Person, durch die ich zum Steuerrecht gekommen bin. Etwa im 5. Semester meines Studiums habe ich Steuerrecht gehört. Herr Wassermeyer, damals Richter am Finanzgericht Köln und Honorarprofessor, hat tolle und spannende Vorlesungen gehalten. Ich habe gemerkt, dass Steuerecht viel wirkungsbreiter ist, als zunächst angenommen – es streift viele Rechtsgebiete. Später bei meiner Promotion im Lufttransportrecht habe ich mich erstmals auch mit internationalem Steuerrecht beschäftigt. Es ist interessant zu sehen, wie – aus dem eigenen Rechtskreis losgelöst – über Recht entschieden wird. Letztlich sind es immer auch ein bisschen die Zufälle, wie man zu einem Fachgebiet kommt.“

KL: „Welche Erwartungen haben Sie an Ihre neue Aufgabe als lehrender Professor am IWR?“

Kuhn: „Momentan laufe ich sozusagen noch ein bisschen vor den Studierenden her. Ich versuche immer rechtzeitig meine Vorlesungen zu strukturieren und das Vorlesungsprogramm so aufzubauen, dass ich mein Pensum in vorgegebener Zeit durchbekomme. Ich denke, es wird schon ein Jahr brauchen, bis ich routinierter werde. Dann möchte ich etwas stärker in die Forschung im Bereich der Gemeinnützigkeitsbesteuerung einsteigen.“ Weiterlesen…

Präsentationen des Erstsemesterprojekts 2014

15. Oktober 2014

Nach der einwöchigen Projektarbeitszeit standen heute die Ergebnispräsentationen durch die Projektgruppen im Gießhaus der Universität Kassel an. Um 11.00 Uhr begrüßte Herr Prof. Dr. von Wangenheim die Erstsemester zu diesem Programmpunkt, der – wie auch in den vergangenen Jahren – zugleich den Abschluss der Einführungstage bildet.

Das Thema des Erstsemesterprojekts war in diesem Jahr die fiktive „gastronomische Neugestaltung der studentischen Kultur- und Partylocation K19“ und wurde im Sommersemester 2014 im Modul Projektmanagement von Studierenden höherer Semester erstellt. Jede Gruppe hatte zwanzig Minuten Zeit, der Jury, bestehend aus Herrn Prof. Dr. von Wangenheim, Herrn Prof. Dr. Dr. Blocher, Herrn Prof. Dr. Rott, Herrn Prof. Dr. Kuhn, Frau Prof. Dr. Deckert, Herrn Dr. Mönkemöller sowie Herrn Markus, ihre gemeinsam erarbeitete Präsentation vorzustellen. Im Anschluss daran folgte jeweils eine etwa zehnminütige Fragezeit für die Jury, in der diese Gelegenheit hatte, bei der vorstellenden Gruppe zu bestimmten Inhalten und Themenfeldern ihrer Präsentation näher nachzuhaken. Auch manch kritischer Nachfrage mussten sich die Erstsemester stellen und versuchen, ihre Entscheidungen und Lösungsansätze zu verteidigen.

Je zwei der ursprünglichen acht Projektgruppen hatten im Vorfeld einen rechtlichen Schwerpunktbereich zugeteilt bekommen. So sollten die ersten beiden Gruppen besonderes Augenmerk auf Rechtsform/ Haftung/ Finanzierung und Versicherung des Projekts legen. Die Gruppen 3 und 4, die sich im Laufe der Projektwoche zu einer Gruppe zusammengeschlossen hatten, hatten den Hauptthemenbereich Öffentliche Genehmigungen/ Veranstaltungsrecht/ Umweltrecht und Nachbarrecht. Den Gruppen 5 und 6, die ebenso zu einer Gruppe zusammenschmolzen, wurde der Schwerpunkt Arbeitsrecht und Arbeitsverträge zugeteilt und den Gruppen 7 und 8 der Bereich E-Commerce- und Urheberrecht. Weiterlesen…

Neue “wiwi aktuell” erschienen!

13. Oktober 2014

Zu Beginn des Wintersemesters ist nun eine neue Ausgabe unseres Fachbereichsmagazins “wiwi aktuell” erschienen. U. a. zu lesen ist darin ein Rückblick auf die Veranstaltungsreihe “Brennpunkt Medien und Recht” sowie ein Interview mit Herrn Prof. Rott, der zum Sommersemester 2014 neu an die Uni Kassel und das Institut für Wirtschaftsrecht gekommen ist.

Das Magazin liegt derzeit in gedruckter Version im Fachbereich 07 in der Uni aus und ist hier zudem online verfügbar. Reinblättern lohnt sich!

Tag 3 der E-Woche 2014 – Ausgabe des Erstsemesterprojekts

8. Oktober 2014

Um 9.30 Uhr heute Morgen ging es in die dritte Runde der diesjährigen E-Woche. Der Tag begann mit einer kurzen Vorstellung des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) durch Christin Eisenbrandt, im AStA aktive Studierende, sowie einer weiteren kurzen Vorstellung von Kassel Law durch meine Person.

Danach hatten die Erstsemester noch einmal Gelegenheit, Fragen zu all den neuen Informationen der letzten zwei Tage zu stellen.

Um 11.00 Uhr trafen sich nach einer Pause alle im Hörsaal VI zur Ausgabe des Erstsemesterprojekts wieder. Das Projekt wurde auch in diesem Jahr von Studierenden höherer Semester im Modul “Projektmanagement” unter der Leitung von Christina Greinert und Christine Ruttmann entwickelt. Herr Prof. Dr. von Wangenheim erläuterte den neuen Studierenden, was sie in der kommenden Woche erwartet und gab das Thema der diesjährigen Projektwoche bekannt – “Gastronomische Neugestaltung der studentischen Kultur- und Partylocation K19″. Zur Bearbeitung des Projektes, dessen Inhalte allerdings fiktiv sind, wurden die Studierenden in acht Gruppen eingeteilt. Die Gruppen sollen sich nun in den nächsten sieben Tagen als fiktive studentische UnternehmerInnen mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, die bei einer solchen Neugestaltung beachtet werden müssen.

Mit Hilfe der Materialien in ihren Projektmappen sollen die Studierenden sich u. a. Gedanken darum machen, wie das Projekt finanziell umgesetzt werden kann, welche Rechtsform sich für ein dafür zu gründendes Unternehmen anbietet, welche umweltrechtlichen Aspekte zu berücksichtigen sind, welche arbeitsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden müssen und welche Probleme im Bereich des Urheberrechts auftreten könnten. Weiterlesen…

Tag 2 der E-Woche 2014

7. Oktober 2014

Nach einem gelungenen Abend bei netten Gesprächen und Cocktails im Mayacoba, an dem ca. 40 Erstsemester und Tutoren teilnahmen, ging es heute – eine Stunde später als gestern – um 9.00 Uhr mit dem 2. Tag der E-Woche weiter. Auf dem Programm stand zunächst die Vorstellung der Professorinnen und Professoren unseres Instituts mit ihren jeweiligen Fachgebieten sowie die Vorstellung unserer Lehrbeauftragten. In ca. 15 Minuten hatte jeder von ihnen die Möglichkeit, sich persönlich mit einigen Worten bei den neuen Studierenden vorzustellen, einen kurzen Einblick in ihr jeweiliges Fachgebiet und ihre Forschungstätigkeiten zu geben, besonders aber auch einige Informationen darüber, in welchen Bereichen der Lehre die Studierenden sie in den kommenden Semestern wiedersehen werden. Anhand einiger kurioser und amüsanter Fälle aus der Praxis bekamen die Studierenden einen Eindruck, welche Themen sie in den einzelnen Lehrveranstaltungen erwarten und auch der ein oder andere Tipp für das Studium und zukünftige Studentenleben wurde ihnen von den Vortragenden mit auf den Weg gegeben.

Im Anschluss an die Vorstellungsrunde kamen alle Erstsemester, Tutorinnen und Tutoren sowie einige Professoren und Lehrbeauftragte auf dem Campus zu einem Gruppenfoto zusammen.

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Tag 1 der E-Woche: Herzlich Willkommen, liebe Erstsemester!

6. Oktober 2014

 

Heute Morgen um 08.00 Uhr war es wieder einmal soweit. Für knapp 120 neue Wirtschaftsrechtsstudierende begannen die diesjährigen Einführungstage. Herr Prof. Dr. von Wangenheim als neuer Leiter des Instituts für Wirtschaftsrecht hieß alle Erstsemester an der Universität Kassel und am Institut herzlich willkommen und begrüßte sie mit einigen einleitenden Worten rund um den Start in ihren neuen Lebensabschnitt. Dabei ging er u. a. auf die Besonderheit unseres Studiengangs, der mit der ökonomischen sowie der rechtlichen gleich zweierlei Betrachtungsweisen lehrt, ein. Anhand des Beispiels der Entscheidung für oder gegen ein Studium, für oder gegen einen Job neben dem Studium führte er die Studierenden auf praxisnahe Weise in ökonomische Überlegungen ein.

Auch Jaquelin Weniger, Vorsitzende des Juristik e.V. und Tutorin,  richtete einige Worte zur Begrüßung an unsere neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen.  Im Anschluss daran stellten sich die weiteren elf Tutoren vor, zu denen auch ich das zweite Jahr zähle. Wir begleiten die  Erstsemester auch in diesem Jahr in der Einführungswoche, stehen ihnen bei allen Fragen gern mit Rat und Tat zur Seite und teilen mit ihnen unsere eigenen Erfahrungen aus dem Studium. Die meisten von uns können sich bestimmt noch gut an ihren ersten Tag an der Universität Kassel mit all den neuen Eindrücken, Infos, Erwartungen und anfänglichen Bedenken erinnern.

Nach einer kurzen Vorstellung des Zeitplans für die kommenden Tage ging es für die Studierenden dann auch aktiv los Weiterlesen…

Institutsleiterwechsel am IWR

1. Oktober 2014

Sechs Jahre wurde das Institut für Wirtschaftsrecht von Herrn Prof. Dr. Dr. Walter Blocher geleitet.  Seit heute hat „unser“ Institut nun eine neue Leitung – Herr Prof. Dr. Georg von Wangenheim übernimmt den Posten des geschäftsführenden Direktors. Professor von Wangenheim, der bereits in den Jahren 2006 – 2008 Direktor des Instituts und zuletzt stellvertretender Direktor war, ist seit 2005 an der Universität Kassel. Das von ihm geleitete Fachgebiet umfasst Grundlagen des Rechts, Privatrecht und Ökonomik des Zivilrechts und die meisten von uns Studierenden haben ihn bestimmt schon in der ein oder anderen Bachelor- oder auch Masterveranstaltung in diesen Bereichen der Lehre kennengelernt. Wir von Kassel Law haben ihn aus aktuellem Anlass gefragt, was seine Aufgaben als Institutsleiter sein werden und was er sich für die kommende Amtszeit vorgenommen hat.

KL: Herr Professor von Wangenheim, herzlichen Glückwunsch zunächst zu Ihrer Wahl als neuer Institutsdirektor! Welche Erwartungen haben Sie an Ihre neue Aufgabe?

GvW: „Konsolidierung. Das Institut ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Deshalb wird Konsolidierung eine große Rolle spielen. Es ist wichtig, die neuen Kollegen am Institut zu integrieren. Mein Ziel ist es außerdem, die Studierendenzahlen am Institut nicht noch weiter zu erhöhen. Eher ist es mir wichtig, die Qualität des Studiums und die Studienbedingungen zu verbessern.“

KL: Jeder hat vielleicht eine grobe Ahnung und seine ganz eigene Vorstellung, aber was können wir Studierenden uns unter dem Posten des Institutsdirektors denn genau vorstellen?

GvW: „Vor allem geht es darum, zu koordinieren. Jedes der vier Institute am Fachbereich hat verschiedene Interessen, die zusammenzuführt und berücksichtigt werden müssen. Dabei ist es wichtig, auch auf die eigenen Interessen, also die Interessen des IWR, zu achten. Außerdem gehört dazu, das Institut nach außen hin gegenüber dem Fachbereich sowie dem Präsidium zu vertreten. Weiterhin geht es um Strategieentwicklung, wobei die Strategie meiner ersten Amtszeit vor allem die Konsolidierung sein wird.“

KL: Was haben Sie sich für Ihre erste Amtszeit vorgenommen?

GvW: „Zunächst wieder hereinzukommen in den Job. Wir haben drei neue Kollegen am Institut, die es zu integrieren gilt. So hat das Institut zukünftig neun anstatt  - wie bisher – sechs Professoren, was natürlich andere Voraussetzungen sind und etwas mehr Koordination erfordert. Zudem wird es eine Neuorganisation der Studiengangskoordination und somit auch Veränderungen in diesem Bereich geben.“

KL: Wie zeitaufwändig ist die Institutsleitung?

GvW: „Das kommt ganz darauf an, wie man das macht. Fünf bis zehn Stunden pro Woche müssen aber insgesamt schon eingeplant werden. Es finden Sitzungen statt, es müssen Sitzungen vorbereitet werden, es gibt Besprechungen mit anderen Institutsleitern. Das Institut hat sich seit meiner letzten Amtszeit sehr entwickelt, es ist mittlerweile aber auch eine bessere Organisation vorhanden.“

KL: Auf welche Aufgaben freuen Sie sich besonders?

GvW: „Auf die Abschlussveranstaltungen und -feiern mit den Studierenden. Ich freue mich auf positive Rückkopplung von ihnen bei gemeinsam erreichten Verbesserungen des Studiums und konstruktive Diskussionen mit aktiven Studierenden, die zu den Verbesserungen beitragen.“

KL: Gibt es auch Aufgaben, auf die Sie sich eher weniger freuen?

GvW: „Ich freue mich nicht darauf, Sitzungen zu führen, die zu lange dauern, weil ich sie nicht gut genug leite. Außerdem hoffe ich, dass es keine Budgetkürzungen geben wird. Diese sind zwar nicht geplant, aber auch eine andere Budgetzuordnung zum gesamten Universitätshaushalt würde beispielsweise Exkursionsförderungen oder Ähnliches schwieriger gestalten.“

KL: Und welches sind Ihre aktuellen Themen im Bereich der Forschung, wenn Sie nicht gerade Ihre Aufgaben des Institutsdirektors nachgehen oder Vorlesungen halten?

GvW: „Meine beiden Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung gesellschaftlicher sozialer Normen im Zusammenspiel mit Recht sowie mein Forschungsprojekt mit Frau Professor Deckert und Herrn Professor Maas zur Verbesserung des rechtlichen und ökonomischen Rahmens von energieeffizienter Wohnraumheizung und dem sich daraus ergebenden Sanierungsbedarf.“

Das gesamte Team von Kassel Law bedankt sich für Ihre Bereitschaft für dieses kleine Interview sowie die gegebenen Einblicke und wünscht Ihnen für Ihren neuen Aufgabenbereich alles Gute!

 

 

Stellenausschreibung

4. August 2014

Das Institut für Wirtschaftsrecht sucht zum 01.09.2014 eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung der Studiengangskoordination und der Studienberatung.

Aufgabengebiete:

  • Betreuung der externen Lehrbeauftragten des IWR (Raumbuchungen, Klausurplanung, Klausuraufsicht)
  • Unterstützung bei der Gestaltung und Durchführung der Einführungswoche im Bachelor “Wirtschaftsrecht”
  • Konzeption eines studentischen Beschwerdemanagements im Rahmen der Qualitätssicherung

Die Stelle wird mit 30h/Monat vergütet und ist zunächst auf 6 Monate befristet. Eine weitergehende Zusammenarbeit ist möglich und erwünscht. Bewerbungen von Studierenden des 2. Fachsemesters werden ausdrücklich begrüßt!

Sie haben Interesse?
Bitte richten Sie Ihre kurze Bewerbung unter Angabe Ihres Lebenslaufs und einer aktuellen Leistungsübersicht an folgende E-Mailadressen:
m.dose [at] uni-kassel.de und christina.greinert [at] iwr.uni-kassel.de

Bewerbungsschluss ist der 20. August 2014!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch (Studienberatung: 0561-8047179) zur Verfügung.

Einladung zur Veranstaltung „Geliebte Spione? – X-Box, Google Glass & Co.“

Autor: T. Korell
27. Juni 2014

Am kommenden Mittwoch, den 02.Juli 2014, findet um 18:00 Uhr im Gießhaus der Universität Kassel bereits die diesjährige Abschlussveranstaltung der erfolgreichen „Brennpunkt Medien und Recht“-Reihe statt.

Enthüllungen über permanente Datenerfassungen der Geheimdienste beherrschen seit gut einem Jahr die Schlagzeilen. Parallel dazu steigt jedoch die Nutzung von Cloud-Diensten stetig, und neue Mediengeräte und -angebote wie X-Box und Google Glass ziehen faszinierte Nutzer in ihren Bann. Die eigenen Daten sind für den Einzelnen kaum mehr beherrschbar. Unüberschaubar ist, wer welche Daten wann und wo erhebt und was damit geschieht. Komplexität und Intransparenz der Dienste machen es schier unmöglich, die mit ihrer datenfordernden Nutzung verbundene Bequemlichkeit und die nur wenig greifbaren Gefahren für die eigene Privatsphäre abzuwägen.

Die – positiven wie negativen – Potenziale von „Big Data“ sowie die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und grundrechtlich geschützte Positionen, insbesondere das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, sind noch nicht abzusehen. Aktuelle Entwicklungen im Datenschutzrecht sowie die Durchsetzung von Rechten auch gegenüber global agierenden Unternehmen und Institutionen werden in der Diskussion ebenso thematisiert wie technische Ansätze und Möglichkeiten, diesen Entwicklungen zu begegnen.

Frei nach dem Slogan „Geliebte Spione? – X-Box, Google Glass & Co.“ wird es sicherlich wieder eine spannende Paneldiskussion geben. Die Diskutanten werden sein: Peter Schaar, Vorsitzender der Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID), Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs und Peter Leppelt, Geschäftsführer der praemandatum GmbH. Moderieren wird die Paneldiskussion Jan-Keno Janssen, c´t Magazin für Computertechnik.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zur Veranstaltung unter www.kassel-medienrecht.de (bevorzugt) oder per Fax 0561-107714 (Kanzlei Spalckhaver/Keuneke/Baum/ Juristische Gesellschaft zu Kassel) erforderlich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Weitere Details sowie Berichte, Fotos und Videos können unter www.kassel-medienrecht.de abgerufen werden.

Die Veranstalter, das Institut für Wirtschaftsrecht der Universität Kassel, die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), das Institut für Europäisches Medienrecht (EMR) und die Juristischen Gesellschaft zu Kassel, freuen sich auf einen spannenden Diskussionsabend im Gießhaus!

 

 

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