Mein Praktikum bei der E.ON Mitte AG

Autor: S. Gruener
31. März 2013

Heute sind die ersten vier Wochen meines Praktikums bei der E.ON Mitte AG vorbei und es gefällt mir sehr gut. Meine Tätigkeiten sind abwechslungsreich und vertiefen mein juristisches Wissen in vielen Bereichen. Deshalb möchte ich Euch über meine Erfahrungen informieren und Euch das Praktikum bei der E.ON Mitte AG empfehlen.

Während des Praktikums bei EMI (die Abkürzungen lernt Ihr sehr schnell, wenn Ihr ein Praktikum bei uns macht) durchläuft man mehrere Stationen: Rechtsabteilung (Heimatabteilung), Rechnungswesen, Netzwirtschaft und das Kommunalmanagement. In der Rechtsabteilung arbeitet ihr zwei Mal: Einmal zu Beginn Eures Praktikums und dann noch mal am Ende, sodass Ihr den meisten Teil des Praktikums in der Rechtsabteilung verbringt.

Und genau dort arbeite ich jetzt seit vier Wochen. Das Team der Rechtsabteilung ist sehr nett und sie haben mich sofort in ihre Arbeitsabläufe und das Team integriert. Ich bearbeite eigenständig rechtliche Anfragen aus dem Unternehmen, prüfe Verträge, setze Schreiben auf und recherchiere zu verschiedenen rechtlichen Themen. Bei meinen Aufgaben gibt es keinen Unterschied zwischen mir als Praktikant und den Juristen, sodass ich die gleichen Aufgaben bearbeite wie sie. Während meiner bisherigen Praktikumszeit habe ich Schadensersatzansprüche geprüft, Verjährungsfristen ermittelt, verschiedene Verträge geprüft, Mietverträge aufgesetzt, Gesellschafterverträge kontrolliert, Schreiben an Rechtsanwälte erstellt, EEG-Voraussetzungen ermittelt und vieles mehr. Bei Fragen stehen mir die Kolleginnen und Kollegen immer zur Verfügung und erklären mir alle Fragen, sodass ich mein juristisches Wissen vertiefen kann und in interessante juristische Sachverhalte eingeführt werde. Aufgrund dieser unterschiedlichen Themenbereiche ist jeder Arbeitstag eine neue Herausforderung mit abwechslungsreichen und interessanten rechtlichen Fragen. Besonders positiv finde ich, dass ich sehr viel über Vertragsgestaltungen und das Aufsetzen von Verträgen lerne.

Auch die Organisation des Praktikums ist sehr gut. So werde ich während meines Praktikums von einer Mentorin betreut: In meinem Fall Frau Stolze. Sie ist auch die Leiterin des Bereichs Recht. Zu Beginn meines Praktikums hat sie mit mir eine Zielvereinbarung getroffen. In dieser Vereinbarung wurde festgehalten, was ich gerne in der Zeit bei EMI lernen würde und was sie von mir erwarten. Außerdem habe ich mich zusammen mit Frau Stolze in jeder Abteilung, die ich durchlaufe, vorgestellt, sodass ich die zuständigen Betreuer schon zu Beginn meines Praktikums kennengelernt habe. Die Zielvereinbarung wird für jede Abteilung noch mal separat abgeschlossen, sodass ich für jeden Bereich eine individuelle Rückmeldung bekommen werde, die dann auch in das Zeugnis eingeht. Darüber hinaus bekomme ich regelmäßig ein Feedback, sodass ich weiß, in welchen Gebieten ich mich noch verbessern kann und in welchen ich schon gut bin. Am Ende des Praktikums werden die vereinbarten Ziele noch mal verglichen. Darüber hinaus wird abschließend besprochen wie ich mich im Praktikum entwickelt habe und wie meine fachlichen und persönlichen Fähigkeiten beurteilt werden.

Ich kann schon nach vier Wochen sagen, dass ich das Praktikum bei EMI jedem Wirtschaftsrechtstudenten empfehlen kann. Unser Institut kooperiert mit EMI und bietet so überdurchschnittlich engagierten Studierenden die Möglichkeit, über Herrn Prof. Dr. Dr. Blocher für ein Praktikum empfohlen zu werden. Nähere Informationen dazu findet Ihr hier.

Wenn Euch mein erster Erfahrungsbericht neugierig gemacht hat und Ihr Euch für ein Praktikum bei uns interessiert, könnt Ihr mich gerne anschreiben (s.gruener@juristik.org). Sehr gerne berichte ich Euch noch mehr über meine Aufgabengebiete und die Möglichkeiten für einen Einstieg als Praktikant bei EMI. Aus meiner Sicht bin ich nach diesem Praktikum sehr gut auf einen Berufseinstieg vorbereitet und freue mich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen schon auf das „richtige“ Berufsleben.